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Süßes vom Brombeerhaus

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Das Wort Yoga meint in seiner ursprünglichen Bedeutung: vereinigen, zusammenführen. Damit gemeint ist die Verschmelzung unserer Wesensteile. Heute würden wir sagen die Harmonie von Körper, Atem und Geist. Yoga ist dabei eine zutiefst systemische Lehre. Das heist, das zum Beispiel unser Körper und unser Geist ständig miteinander interagieren und sich beeinflussen. Ein träger Köper, der aufgrund von Bewegungsmangel Verspannungen entwickelt, kann sich auf Dauer auf unser Gemüt schlagen. Wir reagieren gereizter, finden kaum mehr tiefen Schlaf und sind häufiger frustriert. Auch die entgegengesetzte Richtung kennen wir. Sind wir lagfristig psychologischem Stress ausgesetzt oder dauerhaft überfordert. Hängen wir unseren Selbstwert ausschließlich an dem auf was wir an Leistung erbringen, so können sich diese Muster in körperlichen Symptomen niederschlagen. Dies beginnt bei Verspannungen und kann in heftigen Schmerzblockaden oder Krankheit enden.

Yoga versucht das System Mensch wieder in ein ursprüngliches Gleichgewicht zu überführen. Dies geschieht unter Verwendung einer vielfältigen Methodik. Körperhaltungen, fließend oder statisch, das Bewusstsein über unseren Atem und die Beobachtungsfähigkeit der Gedanken. All dies sind Werkzeuge die uns ganz langsam, aber stetig einen Zugang zu uns selbst ermöglichen. Begonnen wird im Yogaunterricht meist mit dem Körper, denn er ist das Erfahrungsinstrument Nummer 1. Über ihn sind wir durch unsere Sinne mit der Außenwelt verbunden. Die Sinne melden uns was wir sehen, hören, fühlen, riechen und schmecken. Sie leiten uns durch unser Leben. Manchmal jedoch vergessen wir, das sie nur unsere Wahrnehmungsorgane sind und übergeben ihnen die Führung. Wir essen zu viel, bewegen uns zu wenig oder sind durch immer intensivere Erlebnisse dabei ständig den unersättlichen Hunger unserer Sinne zu stillen. Die Yoga-Asanas sowie die Atemübungen fürhen zu einer justierung der Sinne. So wie man ein Werkzeug auseinander baut, säubert, wieder zusammenfügt und neu einstellt, wird unsere Wahrnemung der Umwelt, aber auch unseres eigenen Lebens durch diese Übungen verändert.

Yoga bedeutet deshalb auch klärung. Ein Klar werden in dem was wir wahrnehmen aber auch in dem was wir tun. Kennen sie die momenten in denen wir nicht so handeln wie wir es für richtig halten, sondern so wie andere es von uns erwarten? Oder vielleicht noch interessanter - wir handeln so wie wir denken das andere es von uns erwarten! Auch in diese Verhaltensmuster kann Yoga heilsam eingreifen in dem es uns wieder mehr zu unserer Mitte verhilft.

Nur wenn das System Mensch mit all seinen Körperlichen aber auch subtilen Bestandteilen harmonisch fließt. Wenn wir sowohl mit uns selbst als auch mit unserer Umwelt achtsam umgehen, dann sind wir in einem Zustand tiefer Zufriedenheit und Glück angekommen. Natürlich lässt sich dieser Zustand nicht auf ewig fest halten. Aber ein Gleichnis vergleicht diesen Zustand mit dem Fallen ins Wasser. Gleichgültig wie lange wir im Wasser waren, danach sind wir für lange zeit nass und werden an das Wasser erinnert.



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